Satzung

Tischtennis-Club 1950 Langen e.V. Vereinssatzung
(derzeit g√ľltige Fassung vom 19. Juli 2016)

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Vereinsfarben
§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Vereinstätigkeit
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 7 Beiträge
§ 8 Organe des Vereins
§ 9 Mitgliederversammlung
§ 10 Vorstand
§ 11 Protokollierung
¬ß 12 Kassenpr√ľfer
§ 13 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte
§ 14 Auflösung des Vereins
§ 15 Inkrafttreten


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Vereinsfarben

(1) Der am 29. November 1950 gegr√ľndete Verein f√ľhrt den Namen:

Tischtennis-Club 1950 Langen e.V.

(2) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main eingetragen.

(3) Der Verein hat seinen Sitz in Langen/Hessen.

(4) Er ist Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. und im Hessischen Tischtennis-Verband.

(5) Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 1. Mai und endet am 30. April des folgenden Jahres.

(6) Die Farben des Vereins sind blau-rot.


§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Vereinstätigkeit

(1) Der Tischtennis-Club 1950 Langen e.V. verfolgt ausschlie√ülich und unmittelbar gemeinn√ľtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts ‚ÄěSteuerbeg√ľnstigte Zwecke‚Äú der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die F√∂rderung des Sports.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

a) die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen in der Sportart Tischtennis,

b) die Förderung des Kinder-, Jugend-, Erwachsenen-, Breiten-, Wett-kampf-, Gesundheits- und Seniorensports,

c) die Organisation eines geordneten, leistungsorientierten Trainings-, Spiel- und Kursbetriebs,

d) den Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern/innen,

e) die Durchf√ľhrung von sportlichen Veranstaltungen sowie

f) die Beschaffung, Erhaltung und Pflege von Sportstätten und Sportgeräten.

(3) Der Verein ist selbstlos t√§tig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins d√ľrfen nur f√ľr satzungsm√§√üige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins, die √ľber blo√üe Annehmlichkeiten bei besonderen Anl√§ssen hinausgehen. Amtstr√§gern, Mitgliedern und Mitarbeitern des Vereins k√∂nnen Aufwendungen ersetzt werden, die durch die T√§tigkeit f√ľr den Verein entstanden sind. Hierzu geh√∂ren insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und Telefonkosten. √úber den Erstattungsanspruch und √ľber die H√∂he der Erstattung entscheidet der Vorstand des Vereins. Der Aufwands-ersatz kann maximal nur in dem Umfang und in der H√∂he erfolgen, wie er durch die gesetzlichen Vorschriften als steuerfrei anerkannt ist. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtungen beg√ľnstigt werden.

(4) Die Mitglieder des Vorstandes √ľben ihre T√§tigkeit grunds√§tzlich ehrenamtlich aus.

(5) Bei Bedarf k√∂nnen Vereins√§mter im Rahmen der haushaltsrechtlichen M√∂glichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder ge-gen Zahlung einer Aufwandsentsch√§digung nach ¬ß 3 Nr.26 a Einkommensteuergesetz (Ehrenamtspauschale) ausge√ľbt werden. Die Zahlungen d√ľrfen allerdings nicht unangemessen hoch sein (¬ß 55 Abs.1 Nr.3 Abgabenordnung). Die Entscheidung, ob ein Vereinsamt entgeltlich ausge√ľbt wird, trifft die Mitgliederversammlung

(6) Der Verein räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungs-gruppen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und Neutralität.

(7) Der Verein verurteilt jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art ist.


§ 3 Mitgliedschaft

(1) Der Verein besteht aus:

a) erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres,

b) jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und

c) Ehrenmitgliedern.

Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit ernannt werden. Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede nat√ľrliche Person werden.

(2) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Bei Aufnahmeantr√§gen Minderj√§hriger ist zus√§tzlich die schriftliche Zustimmung der / des gesetzlichen Vertreter / s erforderlich. √úber die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann der Antragstellerin / dem Antragsteller ohne Angabe von Gr√ľnden schriftlich mitgeteilt werden.

(3) Die Aufnahme in den Verein ist grunds√§tzlich davon abh√§ngig, dass sich das Mitglied f√ľr die Dauer seiner Mitgliedschaft verpflichtet, am SEPA- Verfahren f√ľr die Mitgliedsbeitr√§ge teilzunehmen. Das hat das Mitglied in der Eintrittserkl√§rung rechtsverbindlich zu erkl√§ren. Laufende √Ąnderungen der Bankverbindung sind dem Verein mitzuteilen. Der Vorstand kann die Aufnahme von Mitgliedern ablehnen, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen.

(4) Die Mitgliedschaft ist nicht √ľbertragbar.


§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Austritt,

b) Ausschluss,

c) Tod,

d) Löschung des Vereins.

(2) Der Austritt muss dem Vorstand gegen√ľber schriftlich erkl√§rt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer K√ľndigungsfrist von einem Monat zum Ende des Gesch√§ftsjahres m√∂glich. F√ľr Kinder und Jugendliche ist der Austritt unter Beachtung der Monatsfrist auch zum 31. Oktober m√∂glich.

(3) Der Ausschluss aus dem Verein und die Streichung von der Mitgliederliste erfolgt:

a) wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung an die zuletzt bekannte Adresse länger als drei Monate mit seiner fälligen Beitragszahlung in Verzug ist, ohne dass eine soziale Notlage nachgewiesen wird,

b) bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder Verbandsrichtlinien,

c) wegen massiven unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens,

d) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder au√üerhalb des Vereinslebens, wenn hierdurch die Interessen und das Ansehen des Vereins in der √Ėffentlichkeit oder vereinsintern schwerwiegend beeintr√§chtigt werden.

(4) Ein Ausschließungsantrag kann von jedem Mitglied gestellt werden.

(5) √úber einen Ausschluss entscheidet der Vorstand, nachdem dem betroffenen Mitglied rechtliches Geh√∂r gew√§hrt worden ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegeben Stimmen. Gegen den Ausschlie√üungsbeschluss kann das Mitglied mit einer Frist von einem Monat nach Zugang die Mitgliederversammlung anrufen. Bei Widerspruch des auszuschlie√üenden Mitglieds entscheidet die Mitgliederversammlung end-g√ľltig √ľber den Ausschluss. W√§hrend des Ausschlie√üungsverfahrens ruhen s√§mtliche Rechte des auszuschlie√üenden Mitglieds.

(6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf eine Beitragsr√ľckerstattung oder einen Teil am Vereinsverm√∂gen.


§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Übungsstätten unter Beachtung der Hallenbenutzungsordnung bzw. Hausordnung sowie der Hallenbelegungszeiten sowie sonstiger Ordnungen zu nutzen.

(2) Zum Stimm- und Wahlrecht der Mitglieder in der Mitgliederversammlung Hinweis auf § 9 Abs. 4 dieser Satzung.

(3) Die Mitglieder sind verpflichtet:

a) die Vereinssatzung während ihrer Vereinszugehörigkeit ausnahmslos zu beachten,

b) die Zwecke des Vereins zu f√∂rdern und zu unterst√ľtzen,

c) die festgesetzten Mitgliedsbeitr√§ge, Geb√ľhren und Umlagen recht-zeitig zu entrichten,

d) die Anordnungen des Vorstandes und die Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung zu respektieren sowie

e) die weiteren sportrechtlichen Vorgaben nach den jeweils geltenden Verbandsrichtlinien bei sportlichen Aktivitäten zu beachten.


§ 7 Beiträge

(1) Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeitr√§ge, Geb√ľhren und Umlagen, √ľber deren H√∂he und F√§lligkeit die Mitgliederversammlung entscheidet.

(2) Geb√ľhren k√∂nnen erhoben werden f√ľr die Finanzierung besonderer Angebote des Vereins, die √ľber die allgemeinen mitgliedschaftlichen Leistungen des Vereins hinausgehen.

(3) Umlagen k√∂nnen erhoben werden bei einem besonderen Finanzbedarf des Vereins, der nicht mit den allgemeinen Etatmitteln des Vereins gedeckt werden kann, insbesondere f√ľr die Finanzierung von Bauma√ünahmen und Projekten.

(4) Mitgliedsbeitr√§ge, Geb√ľhren und Umlagen werden im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie f√ľr eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Der Verein zieht den Mitgliedsbeitrag unter Angabe seiner Gl√§ubiger-Identifikationsnummer DE86ZZZ00000239854 und der Mandatsreferenz (interne Vereins-Mitgliedsnummer) j√§hrlich zum 1.Juni, bei Halbjahreszahlung zum 1. Juni und 1.Dezember ein. Nach Beitritt zum Verein erfolgt der erste Beitragseinzug am ersten Tag des dem Beitragsmonat folgenden Kalendermonats. Fallen diese Termine nicht auf einen Bankarbeitstag, erfolgt der Einzug am unmittelbar darauf folgenden Bankarbeitstag.

(5) Gesetzliche Vertreter minderj√§hriger Mitglieder haften f√ľr die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages dem Verein gegen√ľber gesamtschuldnerisch.

(6) Das Mitglied hat f√ľr eine p√ľnktliche Entrichtung des Beitrages, der Geb√ľhren und Umlagen Sorge zu tragen. Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages/ der Geb√ľhren/ der Umlage keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegen√ľber f√ľr s√§mtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung sowie eventuelle R√ľcklastschriften entstehenden Kosten. Dies gilt auch f√ľr den Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat.

(7) Der Vorstand ist ermächtigt, Beiträge auf Antrag zu stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen. Ein Rechtsanspruch auf Ratenzahlung und / oder Stundung der Beitragsschuld besteht nicht.


§ 8 Organe des Vereins

(1) Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand.


§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zust√§ndig f√ľr alle Aufgaben soweit diese nicht dem Vorstand obliegen. Sie ist ausschlie√ülich zust√§ndig f√ľr folgende Angelegenheiten:

a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes,

b) Entgegennahme des Berichts der Kassenpr√ľfer,

c) Entlastung des Vorstandes,

d) Wahl der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenpr√ľfer,

e) Ernennung von Ehrenmitgliedern, Ernennung von Ehrenmitgliedern zu Ehrenvorsitzende,

f) Festsetzung von Beitr√§gen, Geb√ľhren und Umlagen sowie deren F√§lligkeiten,

g) √Ąnderung der Satzung (sofern √Ąnderungen Vorstandswahlen betreffen, werden sie vor den Wahlen durchgef√ľhrt),

h) Erlass von Ordnungen,

i) Beschlussfassung √ľber Antr√§ge der Mitglieder,

j) Auflösung des Vereins.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal j√§hrlich statt. Sie sollte alsbald nach Ende des Gesch√§ftsjahres durchgef√ľhrt werden. Eine au√üer-ordentliche Mitgliederversammlung – f√ľr deren Berufung und Durchf√ľhrung die gleichen Bestimmungen gelten wie f√ľr die ordentliche Mitgliederversammlung – ist einzuberufen, wenn der Vorstand die Einberufung aus wichtigem Grund beschlie√üt oder ein Drittel der Mitglieder schriftlich dies unter Angabe der Gr√ľnde vom Vorstand verlangt.

Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich einzube-rufen. Die Einberufung hat durch Aushang in dem Vereinsschaukasten in der Sportstätte zu erfolgen.

Die Kommunikation im Verein kann zusätzlich in Textform (auch mittels elektronischer Medien) erfolgen. Mitteilungen jeglicher Art gelten als zugegangen, wenn sie an die dem Verein bekannt gegebene Anschrift oder E-Mail-Adresse gerichtet sind.

Die Mitteilung von Adress√§nderungen / √Ąnderungen von E-Mail-Adressen ist eine Bringschuld des Mitglieds.

Jedes Mitglied kann bis spätestens zum 31.März des Jahres, in dem die Mitgliederversammlung stattfindet, schriftlich Anträge zur Tagesordnung stellen. Diese Anträge sind auf die Tagesordnung zur Abstimmung aufzunehmen.

Nach Ablauf der Frist gestellte Anträge können auf der Mitgliederversammlung lediglich erörtert werden. Dies setzt aber einen Beschluss mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen voraus.

(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter, bei deren Verhinderung von einem vom Vorstand bestimmten Mitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied an-wesend, so bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter √ľbt in der Mitgliederversammlung das Hausrecht aus. Sofern in dieser Satzung nichts anderes vorgegeben ist, bestimmt der Versammlungsleiter alleine den Gang der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung. Seine Entscheidungen sind unanfechtbar.

(3) Neuwahlen des Vorstands und der Kassenpr√ľfer finden alle zwei Jahre statt, und zwar in den Jahren, die mit einer geraden Zahl enden ( z.B. 2016, 2018, 2020 usw.)

F√ľr die Dauer der Durchf√ľhrung von Vorstandswahlen w√§hlt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Wahlleiter.

(4) Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht. Das Stimmrecht kann nur pers√∂nlich ausge√ľbt werden. Gew√§hlt werden k√∂nnen alle vollj√§hrigen und gesch√§ftsf√§higen Mitglieder des Vereins. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, k√∂nnen an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.

(5) Die Mitgliederversammlung ist unabh√§ngig von der Zahl der erschienen Mitglieder beschlussf√§hig. Bei Beschl√ľssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

F√ľr Satzungs√§nderungen ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen, f√ľr die √Ąnderung des Vereinszwecks und die Aufl√∂sung des Vereins eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Die Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn dem Antrag mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen zugestimmt wird.

Der Vorstand nach § 26 BGB muss einzeln, der Rest des Vorstands kann per Blockwahl gewählt werden.


§ 10 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:

dem/der 1. Vorsitzenden,
dem/der/den 2. Vorsitzenden (maximal 3 Personen),
dem/der Sportwart / in
dem/der Kassenwart / in
dem/der Jugendleiter / in
dem/der 1.Schriftf√ľhrer/ in
dem/der Hobbywart / in
dem/der Pressewart / in
dem/der Zeugwart / in
dem/der Leiter / in des Festausschusses
dem/der Ehrenvorsitzenden

(2) Vorstand im Sinne des ¬ß 26 BGB sind die 1. und 2.Vorsitzenden, der /die Sportwart / in, der / die Kassenwart / in, der / die Jugendleiter/ in und der / die 1. Schriftf√ľhrer / in. Es gilt das Vieraugenprinzip. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.

(3) Der Vorstand f√ľhrt die laufenden Gesch√§fte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben sowie alle Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) die Ausf√ľhrung der Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung und die Gesch√§ftsf√ľhrung des Vereins nach der Vereinssatzung,

b) die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,

c) die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder einen Stellvertreter,

d) die Entscheidung √ľber den Anspruch von Mitgliedern des Vereins auf Aufwendungsersatz und dessen H√∂he ( Hinweis auch auf ¬ß 2 Abs.3 dieser Satzung ),

e) die Entscheidung √ľber die Einrichtung einer haupt- oder nebenamtlich besetzten Gesch√§ftsstelle und die Entscheidung √ľber die Bestellung eines Gesch√§ftsf√ľhrers.

Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung und einen Aufgabenverteilungsplan geben.

(4) Die Mitglieder des Vorstandes werden f√ľr 2 Jahre gew√§hlt und bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand von der Mitgliederversammlung gew√§hlt wird.

(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes in der laufenden Wahlperiode aus dem Amt, so kann sich der Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder selbst durch Zuwahl ergänzen. Das hinzu gewählte Vorstandsmitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Vorstandsmitglieder.

(6) Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt in Vorstandssitzungen, zu denen der Vorsitzende und im Verhinderungsfalle sein Vertreter nach Be-darf einl√§dt. Im Einzelfall kann der Vorsitzende anordnen, dass die Beschlussfassung √ľber einzelne Gegenst√§nde im Umlaufverfahren per E-Mail erfolgt. Es gelten, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt wird, die Bestimmungen dieser Satzung. Der Vorsitzende legt die Frist zur Zustimmung zu einer Beschlussvorlage im Einzelfall fest. Die Frist muss mindestens drei Tage ab Zugang der E-Mail-Vorlage sein. Die E-Mail-Vorlage gilt dem Vorstandsmitglied als zugegangen, wenn dem Absender der E- Mail die Versandbest√§tigung vorliegt. F√ľr den Nicht-zugang ist der E-Mail-Empf√§nger beweispflichtig. Widerspricht ein Vorstandsmitglied der Beschlussfassung √ľber E-Mail innerhalb der vom Vorsitzenden gesetzten Frist, muss der Vorsitzende zu einer Vorstands-sitzung einladen.

(7) Der Vorstand kann mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen be-schlie√üen, Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich f√ľr den Verein nach dieser Satzung t√§tige Personen ihres Amtes zu entheben, wenn eine Verletzung von Amtspflichten oder der Tatbestand der Unf√§higkeit zur ordnungsgem√§√üen Amtsaus√ľbung vorliegen.

Dem Betroffenen ist vor der Entscheidung rechtliches Geh√∂r zu gew√§hren. Gegen eine ordnungsgem√§√üe Entscheidung des Vorstandes √ľber die Amtsenthebung steht dem Betroffenen kein Rechtsmittel zu.

(8) Der Vorstand ist erm√§chtigt Satzungs√§nderungen durchzuf√ľhren, die vom zust√§ndigen Amtsgericht als Voraussetzung zur Eintragung oder vom Finanzamt zur Erlangung bzw. dem Erhalt der Gemeinn√ľtzigkeit gefordert werden. Es darf sich um keine Beschl√ľsse handeln, die den Zweck oder die Aufgaben dieser Satzung √§ndern. Die √Ąnderungen d√ľrfen ausschlie√ülich den geforderten Bedingungen dieser √Ąmter entsprechen. Der Beschluss muss einstimmig herbeigef√ľhrt und die √Ąnderungen m√ľssen der n√§chsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis gegeben werden.


§ 11 Protokollierung

(1) Der Verlauf der Mitgliederversammlung sowie Sitzungen vom Vorstand sind zu protokollieren. Das Protokoll der Mitglieder-versammlung und die Protokolle der Vorstandssitzungen sind vom jeweiligen Versammlungs-/Sitzungsleiter und dem Schriftf√ľhrer zu unterzeichnen.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung muss enthalten:

a) Ort und Zeit der Versammlung,

b) Name des Versammlungsleiters und des Protokollf√ľhrers,

c) Zahl der erschienen Mitglieder,

d) Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit,

e) die Tagesordnung,

f) die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis mit Feststellung, ob zugestimmt oder nicht zugestimmt wurde,

g) die Art der Abstimmung,

h) Satzungs- und Zweckänderungsanträge in vollem Wortlaut,

i) Beschl√ľsse in vollem Wortlaut.

Die Protokolle hat der Vorstand aufzubewahren.


¬ß 12 Kassenpr√ľfer

(1) Es werden drei Kassenpr√ľfer von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gew√§hlt. Sie k√∂nnen nur einmal wiedergew√§hlt werden.

Sie d√ľrfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein.

Sie haben das Recht, die Vereinskasse, die Vereinskonten und die √ľbrige Buchf√ľhrung einschlie√ülich der Belege sachlich und rechnerisch jederzeit zu √ľberpr√ľfen, wobei sich das Pr√ľfungsrecht nur auf die buchhalterische Richtigkeit und nicht auf die Zweckm√§√üigkeit der Vorg√§nge erstreckt. Die Pr√ľfungen m√ľssen mindestens drei Tage vorher dem Kassenwart bzw. der Kassenwartin angek√ľndigt werden.

Die Kassenpr√ľfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Pr√ľfbericht und beantragen bei ordnungsgem√§√üer F√ľhrung der Kassen- und Bankgesch√§fte sowie der Aufzeichnungen die Entlastung des Kassenwarts / der Kassenwartin und des √ľbrigen Vorstandes.


§ 13 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte

(1) Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Einzelangaben √ľber pers√∂nliche und sachliche Verh√§ltnisse) un-ter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erf√ľllung der gem√§√ü dieser Satzung zul√§ssigen Zwecke und Aufgaben. Art und Umfang der Er-hebung, Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Daten sind in der mit der Vereinssatzung geltenden Datenschutzrichtlinie festgehalten.

(2) Die Datenschutzrichtlinie kann jederzeit auf der Homepage des Vereins
(http://www.ttc-langen.de/datenschutzrichtlinie/) eingesehen oder beim Vorstand erfragt werden.

(3) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Ver√§nderung, √úbermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem in der Datenschutzrichtlinie beschriebenen Ausma√ü und Umfang zu. Eine anderweitige, √ľber die Erf√ľllung seiner satzungsgem√§√üen Aufgaben und Zwecke hinausgehende Datenverwendung ist dem Verein nur erlaubt, sofern er aus gesetzlichen Gr√ľnden hierzu verpflichtet ist. Ein Datenver-kauf ist nicht statthaft.


§ 14 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in dieser Satzung geregelten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt auch, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

(2) Bei Aufl√∂sung oder Aufhebung des Vereins, oder bei Wegfall steuerbeg√ľnstigter Zwecke, f√§llt das Verm√∂gen an die Stadt Langen, die es unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke des Sports zu verwenden hat.


§ 15 Inkrafttreten

Die Satzungsänderung wurde bei der Mitgliederversammlung am 25. Mai 2016 in Langen beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Eine weitere Satzungsänderung ( §13 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte ) wurde bei der Mitgliederversammlung am 29. Mai 2019 in Langen beschlossen und ist ebenfalls mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft getreten.

Langen, im Mai 2016

Der Vorstand

Die Satzung des TTC Langen in der Fassung vom 25. Mai 2016 wurde am 19.7.2016 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main, Registerblatt VR 3246, eingetragen und tritt mit dem Tag der Eintragung in Kraft.
Die von der Mitgliederversammlung am 29.Mai 2019 beschlossene √Ąnderung des ¬ß 13 der Satzung wurde am 19. Juli 2019 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Offenbach, Registerblatt VR 3246, eingetragen.