Chronik – Teil 2 – Sportliche Aufstieg

1951
Erfolgsserie

Dank der vorbildlichen Jugendarbeit stellten sich spielerische Erfolge zun√§chst bei den J√ľngsten des Vereins ein. Hans Sehring belegte bei den Hessischen Sch√ľlermeisterschaften im M√§rz 1951 den 4. Platz im Einzel. Dies war, hinter den damals besten Spielern dieser Altersklasse, Arndt und Michalek vom TTC M√∂rfelden, eine hervorragende Plazierung.

Zusammen mit Werner Meyer gewann er auch die Vizemeisterschaft im Doppel. Werner Meyer war auch der √ľberragende Sieger der 2. Langener Stadtmeisterschaften am 3. Juni 1951.

 1952 Die Erfolgsserie riss nicht ab. Am 12. Juni 1952 gelang der 1. Herrenmannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga.
Man spielte in der Aufstellung: Werner Meyer, Gerd Albert, Albert Sch√§fer, Oskar Schank, M√ľller und Hans Sehring.Nicht nur der „Schorsch vom Vierr√∂hrenbrunnen“ fand dieses Ereignis erw√§hnenswert und machte f√ľr die Leser der Langener Zeitung seinen Reim darauf. Auch der Hessische Tischtennisverband trug dem Aufw√§rtstrend der ehrgeizigen Sportler Rechnung. Er bestimmte den TTC Langen zum Ausrichter der n√§chsten Bezirksmeisterschaften am 26. Oktober 1952.Und immer wieder spielten sich die Jugendspieler in den Vordergrund, darunter Horst Werkmann. Er konnte mit dreizehn Jahren gerade so √ľber die Platte blicken, z√§hlte aber nicht nur in seiner Altersklasse bald zu den „Gr√∂√üten“ weit und breit.
¬†1953 Die Langener Stadtmeisterschaften erfuhren 1953 eine Aufwertung, sie durften zum ersten Mal landesoffen als ‚ÄěS√ľdhessisches Ranglisten-Turnier“ ausgetragen werden. Mit 250 Teilnehmern aller Klassen hatte die Veranstaltung eine Resonanz wie selten zuvor in Hessen.

Daraufhin entschloss sich der Verband, auch die Hessischen Einzelmeisterschaften 1953 dem TTC Langen zu √ľbertragen. Schirmherren dieser Veranstaltung am 28./29. November 1953 in der Turnhalle des TV Langen waren gemeinsam Landrat Jakob Heil und B√ľrgermeister Wilhelm Umbach. Zu diesen Landesmeisterschaften fanden sich nahezu 300 Spieler ein.

¬†1954/55 Die Mannschaften des TTC eilten weiter von Erfolg zu Erfolg: 1. Platz in der Bezirksklasse, Aufstieg in die Gruppenliga (1953/54) und in die Landesliga (1954/55). Hans Sehring und Horst Werkmann wurden zudem Hessenmeister und S√ľdwest-deutscher Jugendmeister im Doppel.
 1958 Hans Sehring wird zum Vereinsvorsitzenden gewählt!
¬†1962-65 1962 bis 1965 ging der TTC mit seiner 1. Mannschaft jeweils ‚Äěnur‚Äú als Vizemeister durchs Ziel.
 1964 Klaus Mattelat wird zum Vereinsvorsitzenden gewählt!
¬†1965/66 Daf√ľr verlief die Spielzeit 1965/66 wieder ganz nach dem Geschmack der Langener Tischtennisfreunde. Inzwischen in der Albert-Schweitzer-Schule beheimatet, wurde man mit 36 : 0 Punkten √ľberlegen Meister und schaffte den Sprung in die 2. Liga S√ľdwest. Dies war nicht zuletzt ein Verdienst von Hans Sehring, der mit beispielhaftem Einsatz als Spieler der 1. Mannschaft sowie durch seine Arbeit als Vereinsvorsitzender von 1958 bis 1964 den Grundstein f√ľr diesen Erfolg gelegt hatte.
¬†1966/67 In der Spielzeit 1966/67 kam es zu einer weiteren Steigerung: nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft lie√ü sich der TTC im weiteren Verlauf nicht mehr aus der Spitzengruppe verdr√§ngen. Schlie√ülich landete er zusammen mit dem SV Gie√üen auf dem ersten Platz. In die Oberliga S√ľdwest konnte aber nur 1 Mannschaft aufsteigen, ein Entscheidungsspiel war erforderlich. Dieses fand am 16. April 1967 in Idstein/Ts. statt.

Von links nach rechts: Franz Jäger, Willi Tron, Hans Sehring, Horst Beck, Horst Werkmann, Manfred Kehm und Klaus Mattela

Die Dramatik dieser f√ľr den TTC so wichtigen Begegnung wird aus dem Spielberichtsbogen und¬†dem¬†Bericht der Langener Zeitung vom 21.04.1967 noch einmal deutlich.

Spielberichtsbogen vom 16. April 1967
 1967/68
Hin und Her

In den folgenden Spielzeiten ging es um den Klassenerhalt in der Oberliga S√ľdwest. Klaus Mattelat, seit April 1964 Vorsitzender des TTC, konnte berichten, dass dieses Ziel nach Ablauf des ersten Jahres der Zugeh√∂rigkeit zur zweith√∂chsten deutschen Spielklasse mit einem 7. Platz erreicht worden war.

1968/69 1968/69 bestimmten dann Verletzungspech und ungl√ľckliche Punktverluste das Spielgeschehen. Bei der Endabrechnung fehlte nur ein einziger Punkt zum Klassenerhalt. Der Abstieg erwies sich gl√ľcklicherweise jedoch nicht als Beinbruch. W√§hrend andere Vereine in gleicher Lage den Abgang der besten Spieler beklagen mussten, gelang es dem TTC, weiterhin mit unver√§nderter Mannschaft an den Start zu gehen.
¬†1970 Aus Anla√ü seines 20 j√§hrigen Bestehens richtete der TTC am 26./27. September 1970 die Meisterschaften des Bezirks Darmstadt aus. Mit 5 Titelgewinnen bei √ľber 420 Teilnehmern in der Halle der Adolf-Reichwein-Schule bewies der TTC von neuem seine f√ľhrende Position. Es ging wieder aufw√§rts.Seit 1970 verf√ľgt der Tischtennis-Club auch √ľber eine Hobbyabteilung. Wer den Tischtennissport nicht leistungsm√§√üig betreiben will, hat hier die M√∂glichkeit, sich Bewegung zu verschaffen. Aus der Hobbyabteilung heraus entwickelte sich allm√§hlich wieder eine Gruppe spielstarker Damen und Herren.
 1970-75
Die erste Hälfte der 70er Jahre war geprägt durch das Auf und Ab der am Punktspielbetrieb teilnehmenden Mannschaften.
 1975
Zum gesellschaftlichen H√∂hepunkt des Jahres 1975 z√§hlte indessen das 25j√§hrige Vereinsjubil√§um. Aus diesem Anla√ü wurde dem TTC Langen und seinem r√ľhrigen Vorsitzenden Klaus Mattelat die Ehrenurkunde des Tischtennis Kreises Darmstadt verliehen.